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Südtirol Ultra Skyrace
Extremberglauf entlang der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen

Alles angerichtet für die Sonderausgabe des Südtirol Ultra Skyrace 2021

Bozen, 25. August 2021 – Nach einjähriger Zwangspause kehrt das Südtirol Ultra Skyrace am Samstag, 28. August auf die internationale Trail-Bühne zurück. Das Extremsport-Event auf der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen wird heuer jedoch in einer etwas abgespeckten Form stattfinden. So stehen den Teilnehmern ausnahmsweise „nur“ die beiden kurzen Varianten, der Südtirol Sky Marathon (44,5 km/2863 Höhenmeter) und der Südtirol Sky Trail (27 km/1800 Höhenmeter), zur Auswahl. Mit Georg Piazza ist auf der Marathon-Distanz auch der Sieger des Maddalene 30K am Start, den der Grödner am vergangenen Wochenende für sich entscheiden konnte.

Nach intensiven Wochen und Monaten der Vorbereitung befinden sich die Veranstalter des Südtirol Ultra Skyrace auf der Zielgeraden. „Wir sind bereit für unser Event. Natürlich war es schwierig, weil im Zuge der Corona-Pandemie viele Auflagen mehr auf uns zugekommen sind. Viele dieser Einschränkungen haben sicher auch dazu geführt, dass sich Sportlerinnen und Sportler – vor allem aus dem Ausland – gegen eine Teilnahme entschieden haben. Doch damit müssen alle Organisationen leben. Uns ist es wichtig ein Zeichen des Aufbruchs zu setzen und wir freuen uns schon sehr auf den Startschuss der beiden Rennen“, erklärt Josef Günther Mair, Präsident des Organisationskomitees.

Die Teilnehmer am Südtirol Sky Marathon, der fast 45 Kilometer lang ist mit etwas mehr als 2800 Höhenmetern, brechen am Samstag, 28. August um 7.30 Uhr von den Talferwiesen zu ihrem Abenteuer auf der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen auf. Für sie geht es hinauf aufs Rittner Horn, weiter zur Sarner Scharte, dann bis zum Totenkirchl und von dort beginnt der Abstieg zum Ziel ins Dorfzentrum von Sarnthein. Mit Georg Piazza nimmt ein Topläufer aus Südtirol am Marathon teil. Der Grödner kennt das Gebiet gut, nimmt jedoch zum ersten Mal am Laufevent in den Sarntaler Alpen teil. „Ich war als Kind sehr viel auf der Villanderer Alm, weil meine Großmutter aus dieser Gegend stammt. Deshalb kenne ich das Gebiet rund um das Rittner Horn und das Totenkirchl sehr, sehr gut. Ich bin schon gespannt darauf, wie ich die Anstrengung vom Sonntag wegstecke, als ich beim Maddalene 30K im Einsatz war und freue mich auf die neue Herausforderung“, so Piazza. 

Der Streckenrekord liegt beim Südtirol Sky Marathon bei 3:58.05 Stunden, aufgestellt hat ihn im Jahr 2019 Lokalmatador Hannes Perkmann. Weil heuer ein kleiner Umweg genommen werden muss – die Oswaldpromenade ist beim Hotel Eberle wegen eines Felssturzes immer noch gesperrt – dürfte diese Marke genauso wenig in Gefahr sein, wie Edeltraud Thalers Bestzeit von 5:08.38 Stunden ebenfalls im Jahr 2019 erzielt. Während Perkmann aller Voraussicht nach nicht am Start ist, peilt Thaler den dritten Triumph in Serie an. Die Grand Dame der Südtiroler Laufszene hat erst am vergangenen Wochenende ihre gute Form unter Beweis gestellt, als sie wie Georg Piazza im Nonstal den Maddalene 30K gewann.


Der Südtirol Sky Trail wird in umgekehrter Richtung gelaufen


Der Südtirol Sky Trail mit seinen 27 Kilometern und heuer 1800 Höhenmeter – die Strecke wird in umgekehrter Richtung gelaufen – beginnt ebenfalls auf den Talferwiesen, und zwar am Samstag, 28. August um 9 Uhr. Hier dürfen sich alle Bergläuferinnen und -läufer auf den knackigen Anstieg nach Jenesien freuen, bevor es über den Salten, die Möltner Kaser und die Stoanernen Mandln zum Ziel nach Sarnthein hinab geht. Die Streckenrekorde von Thomas Holzmann (2:14.22) und Anna Gräber (2:36.56) dürften völlig außer Reichweite sein, denn es gilt auf der Alternativstrecke über 700 Höhenmeter mehr herunter zu spulen, als auf der originalen Trasse von Sarnthein nach Bozen.

„Dass wir das Rennen in diesem besonderen Jahr überhaupt abhalten können, ist vielen Personen zu verdanken. Angefangen bei unserem eingespielten OK-Team, weiter zu den vielen freiwilligen Helfern, bis hin zu den Sponsoren und öffentlichen Institutionen, die uns trotz der heuer kleineren Ausgabe tatkräftig unterstützen. Wir wünschen allen Teilnehmern einen guten und vor allem verletzungsfreien Lauf“, sagt Mair abschließend. 

Foto: Harald Wisthaler

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