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Südtirol Ultra Skyrace
Extremberglauf entlang der Hufeisentour in den Sarntaler Alpen

Sicherheit spielt beim Südtirol Ultra Skyrace eine immens wichtige Rolle

Bozen, 14. Juli - Das Thema Sicherheit nimmt bei einer Sportveranstaltung wie dem Südtirol Ultra Skyrace eine zentrale Rolle ein. Die Veranstalter wissen mit der Landesnotrufzentrale, dem Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol (BRD) und dem Soccorso Alpino e Speleologico Alto Adige (CNSAS) drei starke Partner an ihrer Seite. 

Seit es den Extremberglauf entlang der Hufeisentour gibt, arbeiten die Veranstalter vom Südtirol Ultra Skyrace eng mit der Landesnotrufzentrale, dem BRD und CNSAS zusammen. So sitzen ab dem Startschuss Vertreter der BRD im Büro der Rennleitung und monitorieren von dort das Geschehen. „Die Einschätzungen von BRD und CNSAS spielen eine wichtige Rolle, wenn Gewitter aufziehen und wir entscheiden, ob das Südtirol Ultra Skyrace unterbrochen oder abgebrochen wird. Wir haben in Zusammenarbeit mit unseren Partnern einen detaillierten Notfallplan ausgearbeitet, damit wir auf alle möglichen Szenarien bestmöglich vorbereitet sind. Wir hoffen aber inständig, dass wir ihn möglichst nie benötigen“, erklärt OK-Chef Josef Günther Mair.

Auch entlang der Strecke spielt die Bergrettung eine essentielle Rolle. So werden seit der Erstausgabe im Juli 2013 erfahrene Bergretter an den kritischsten Stellen des Südtirol Ultra Skyrace positioniert, wo sie den Teilnehmern jederzeit unter die Arme greifen können. Außerdem können sie der Rennleitung per Funk Informationen zur aktuellen Wetterlage, bzw. Wetterentwicklung geben. Bei den Verpflegungsstationen übernehmen die Bergretter auch die Versorgung von kleineren Verletzungen. „Bis dato hat es glücklicherweise noch nie schwere Verletzungen gegeben. Wir hoffen natürlich, dass dies so bleibt. Sollte es dennoch dazu kommen, dann wird ein Einsatz der Landesnotrufzentrale von der BRD, bzw. dem CNSAS angefordert und koordiniert“, so Mair weiter.


Teilnehmer müssen Notfall-Ausrüstung mitführen

Sicherheit beginnt für die Veranstalter vom ASV Südtirol Ultra Skyrace aber schon vor dem Startschuss. So werden alle Teilnehmer in der Ausschreibung explizit darauf hingewiesen, dass dieser Extremberglauf auf einer äußerst anspruchsvollen Strecke verläuft, die „gute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, ausgezeichnete physische und psychische Voraussetzungen, Teilselbstversorgung, Erfahrung im alpinen Gelände und gute Orientierung, sowie Sicherheit in der Nacht und bei Nebel“ erfordert.

Außerdem unterzeichnet jeder Teilnehmer mit der Anmeldung die Verpflichtung, die von der Rennleitung vorgesehene Ausrüstung mitzuführen. Diese umfasst: 


• Rucksack oder Gürteltasche
• Mobiltelefon immer eingeschaltet und aufgeladen
• Sicherheitsnummern der Organisation und Notrufnummer sind gespeichert
• Feldflasche oder Camelbak
• Becher oder geeigneter Trinkbehälter
• Nahrungsvorrat, der bis zur nächsten Versorgerstelle reicht
• zwei funktionierende Lampen oder eine Lampe mit Reservebatterien
• Aluminium Rettungsdecke/Überlebensdecke
• Signalpfeife
• Erste Hilfe Set: Sterile Kompressen, Verband, Pflaster
• wasserdichte Jacke, für schlechte Klimabedingungen und für Höhenlagen geeignete warme Bekleidung
• Laufhosen, die mindestens bis unter das Knie reichen oder Beinlinge
• Mütze, Stirnband oder sonstigen Kopfschutz
• Handschuhe
• Streckenplan/Road-Book oder GPS

Kurz vor dem Startschuss wird bei der obligatorischen Rucksack-Kontrolle inspiziert, ob die vorgeschriebene Ausrüstung mitgeführt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, drohen Strafen, die von einer Zeitstrafe von 2 Stunden bis zur Disqualifikation reichen können.

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